Schutz vor Parasiten für den Welpen

Der Sommer ist da: Die Temperatur steigt, die Tage werden länger und mehr Menschen zeigen sich draußen. Leider gilt das auch für Zecken, Flöhe und Co. Besonders für Welpen sollte man rechtzeitig vorbeugen.

Hunde sind in den jungen Jahren besonders sensibel. Der Welpe muss nur einmal kurz einen Strauch streichen, um sich die ein oder andere Zecke einzufangen. Dabei können Zecken gefährlicher sein als man denkt. Denn: Sie übertragen Bakterien, die schwere Erkrankungen hervorrufen können. Außerdem können die kleinen Parasiten Allergien auslösen, die zu starken Juckreizen und Rötungen führen können. Auch oft gesehen sind Flöhe. Beim Spielen mit anderen Hunden können diese schnell übertragen werden. Neben dem nervigen Juckreiz können Flöhe Gurkenbandwürmer* weitergeben. Dieser Darmparasit gehört zu den häufigsten unter den Hunden.

Keine Chance für Parasiten

Es gibt viele Medikamente, die Welpen gegen die une

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rwünschten Besucher schützen. Wichtigster Ansprechpartner sollte dabei immer der vertraute Tierarzt oder der Züchter sein. Die Medikamente müssen auf die Größe des Hundes dosiert sein. Da vor allem Welpen ein schnelles Wachstum vorweisen, muss die Dosierung öfters angepasst werden. Die Medikamente gibt es in verschiedenen Formen. Welche man schließlich davon wählt, sollte man anhand der Verträglichkeit des Welpen ausmachen. Häufig kann es zu allergischen Reaktionen bei den Mitteln kommen: So könnte zum Beispiel ein Hund Tropfen schlecht vertragen, während ein Flohhalsband prima wirkt. Der Tierarzt kann nicht immer voraussagen, welche Methode sich am besten für den Hund eignet. Daher heißt es: Probieren geht über Studieren. Zu unserem Glück gibt es viele verschiedene Medikamente und pflanzliche Mittel, von denen viele für Ihren Hund verträglich sein sollten.

Nach einer ausführlichen Beratung vom Tierarzt oder Züchter sollten verschiedene Möglichkeiten gegen die Parasiten in Betracht gezogen werden. Wichtig: Die Anfälligkeit kann je nach Hunderasse variieren, so sind in der Regel kurzhaarige Hunde weniger anfällig als langhaarige. Jedoch sollte trotz Parasitenschutz jeder Hund regelmäßig auf Zecken, Flöhe und Co. kontrolliert werden.

*Gurkenbandwürmer können nur durch das Essen von Flöhen weitergegeben werden. Hunde schnappen öfter nach den kleinen Plagegeistern und können sie verschlucken. Es reicht also nicht, nur den Wurm zu behandeln.