Wie man den Hund bettet – so liegt er

Gesunder Schlaf ist für den Hund ebenso wichtig wie für den Menschen. Hunde verbringen bis zu 20 Stunden damit, zu ruhen und zu liegen. So sollte ihnen die Möglichkeit gegeben sein, weich und gemütlich entspannen zu können. Bedeutend ist, dass der gesamte Bewegungsapparat entlastet und die Gelenke geschont werden. Denn mit fortgeschrittenem Alter bekommen viele Hunde Arthrose oder Rheuma. In seinem Bett sollte sich der Hund ausstrecken können und zusätzlich 20 bis 30 Zentimeter Spielraum haben. Am besten beobachtet man den Vierbeiner einige Male beim Schlafen, um die typische Schlafposition herauszufinden. Schläft der Hund gerne ausgestreckt in seinem Bett, bietet sich ein Hundekissen an. Kuschelt sich der Hund gerne ein und legt den Kopf ab, eignet sich eher ein Hundekorb als Bett

Schlafende Hunde soll man nicht wecken©Alexey Kuznetsov-fotolia.com

Hundebetten sollten nicht zu hart sein. Sie entlasten die empfindlichen Gelenke des Hundes oft nicht ausreichend und passen sich nicht den anatomischen Bedingungen an. Besonders häufig werden Hundekissen mit Schaumstoffflocken gefüllt, da diese günstig sind. Allerdings bieten sie kaum Druckentlastung und eignen sich somit nicht für große und schwere Hunde. Viscoseschaum hingegen ist sowohl anpassungsfähig als auch atmungsaktiv. Optimal passen sich Mikroperlenkissen an. Sie gleichen das Gewicht aus und passen sich ergonomisch an. Sollte das Kissen ein Loch haben, ist allerdings Vorsicht geboten, denn die kleinen Kugeln verteilen sich überall.

Mopsfidel im Hundebett

Bedacht werden sollte ebenfalls die Reinigung des Bettes. Das Außenmaterial sollte möglichst schmutzabweisend sein. Ideal eignet sich Kunstleder. Es nimmt weder Haare noch Gerüche auf, ist kratz- und reißfest und bei 30 Grad waschbar. Waschbare Bezüge sind hygienischer und können länger genutzt werden. Zum Waschen sollten Waschmittel ohne Duftstoffe und kein Weichspüler genutzt werden. Hier besteht die Gefahr einer Allergie und die Düfte können unangenehm für die zarte Hundenase sein. Nun spielt nur noch der Stellplatz des Bettes eine Rolle. Hunde sind Rudeltiere und deshalb gerne bei der Familie. Allerdings muss sich der Hund auch zurückziehen und dennoch alles beobachten können. Das Bett sollte nicht im Luftzug sein. So fühlt sich der Vierbeiner pudelwohl.
Tipps für das optimale Hundebett:

  • Genug Bewegungsfreiheit
  • 20 bis 30 Zentimeter Spielraum
  • Gelenkschonend
  • Ergonomische Anpassung
  • Ort: bei der Familie, ruhig, dennoch Überblick, kein Luftzug