Was man beachten sollte, bevor man sich einen Hund anschafft

Der Hund gilt als bester Freund des Menschen, doch ihn zu halten ist nicht immer ganz einfach. Bevor man sich einen Hund anschafft, sollten folgende Dinge beachtet werden:

Allgemeiner Vorabcheck

Bevor Sie überhaupt daran denken sich einen Hund anzuschaffen sollten Sie sich fragen ob es für Sie Sinn macht. Vorab sollten Sie sich vergewissern, dass Sie und keiner aus Ihrem näheren Umfeld eine Tierhaarallergie hat. Dabei sollte man sich gut informieren, denn eine Allergie kann sich auch nur auf wenige Hunderassen beschränken. Natürlich sollte jedes Familienmitglied mit der Entscheidung der Anschaffung einverstanden sein und Haustiere sollten in der Wohnung/ dem Haus erlaubt sein. Ein Hund kann bis zu 15 Jahre alt werden, daher sollten Sie im voraus sicher sein, dass Sie das Tier all die Jahre gerecht verpflegen können. Dazu gehört, dass der Hund auch bei regnerischen Tagen Gassi geführt wird und er nicht ständig alleine Zuhause ist. Letzter und wichtigster Punkt ist das eigene Interesse: Wenn Sie nur ein Hund holen, damit Ihre Kinder aufhören zu nörgeln, sollten Sie das bitte vergessen.

Falls Sie sich nach dem Vorabcheck immer noch einen Hund anschaffen wollen, sollten Sie sich nun Gedanken, um die Eigenschaften machen. Dafür habe Ich die drei wichtigsten Aspekte rausgesucht:© bmf-foto.de – fotolia.com

Groß oder klein?

Hunde gibt es in den verschiedensten Größen. Wer jedoch denkt, dass Klein einfacher zu halten ist als Groß liegt falsch. So sind kleinere Hunde meistens frecher und anstrengender. Im Gegensatz können große Hunde liebevoller und anhänglicher sein. Vor- und Nachteile haben beide Varianten: Große Hunde brauchen mehr Platz im Bett und kleine Hunde sind oft Nervensägen. Daher sollten Sie nach den Umständen (z.B. Größe der Wohnung) entscheiden.

Welche Rasse?

Die Rasse ist wohl die wichtigste Eigenschaft eines Hundes. Denn: Sie bestimmt größtenteils Charakter, Größe, Kraft, etc. des Hundes. So sollte man sich zum Beispiel eine faule Rasse, wie Möpse oder Doggen anlegen, wenn man nicht gerade zu den aktivsten Menschen gehört (Das bedeutet aber nicht, dass der faule Hund keinen Auslauf braucht!). Schlaue und sportliche Rassen, wie Border Collies oder Husky hingegen brauchen viel Aktivität und auch intellektuelle Herausforderungen. Besonders sportliche Personen können von dem vierbeinigen Trainingspartner profitieren, denn das morgendliche Jogging macht mit einem Hund doppelt so viel Spaß. Ein perfekter Familienhund ist wohl der Labrador: Er ist aktiv und arbeitsfreudig. Außerdem ist er sehr Menschenlieb und ab und zu verbringt er auch mal den Tag auf dem Sofa.

Nach dieser Einführung sollten Sie ein wenig mehr über Hunde wissen. Denken Sie daran: Hunde sind keine Spielzeuge, sondern Begleiter für einen Lebensabschnitt. Ein Hund ist da, um ihn zu lieben und nicht weil die Kinder herumnörgeln, nur damit sich keiner um den Hund kümmert.